Fahrtkostenabrechnung automatisieren: Wie ich das Problem selbst gelöst habe

Jeden Monat dasselbe Spiel: Zettel suchen, km zusammenrechnen, in eine Tabelle tippen, PDF erstellen, einreichen. Als Außendienstler verbringst du mit dieser Routine leicht eine Stunde — jeden Monat. Ich habe das geändert.

Das Problem: Fahrtkostenabrechnung ist EDV von gestern

Ich fahre regelmäßig zu Kunden — manchmal direkt vom Homeoffice, manchmal von der Geschäftsstelle aus, manchmal mehrere Kunden an einem Tag hintereinander. Das klingt simpel, ist aber bei der Abrechnung überraschend komplex.

Was mich jeden Monat genervt hat
  • Kilometer manuell in Google Maps nachschlagen und abtippen
  • Kettentermine einzeln als separate Fahrten erfassen
  • Am Ende des Quartals alles zusammensuchen — Zettel, E-Mails, Kalender
  • PDF-Formular ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, scannen, einreichen
  • Und die große Frage: Deckt die 0,30 €/km Pauschale eigentlich meine echten Kosten?

Ich habe mir angeschaut was es gibt. Digitale Reisekostentools — entweder zu komplex für meine Zwecke, oder monatlicge Abogebühren, oder Daten die auf fremden Servern landen. Für einen Außendienstler der einfach seine Kilometer erfassen will, ist das Overkill.

Die Lösung: Selbst bauen

Als jemand der sich seit Jahren mit Digitalisierung und Automatisierung beschäftigt, war die Antwort eigentlich naheliegend: Wenn kein Tool passt, baust du es selbst.

„Kein Login. Keine Cloud. Einfach öffnen und loslegen.“

Das war meine einzige Anforderung. Das Tool sollte im Browser laufen, nichts speichern, DSGVO-konform sein und trotzdem alle Funktionen haben die ich wirklich brauche.

So ist Lupus Fahrtkosten entstanden — eine einzelne HTML-Datei die du im Browser öffnest. Kein Server, kein Konto, keine Installation. Einfach herunterladen, öffnen, loslegen.

Was das Tool konkret löst

Funktionen die meinen Alltag vereinfachen
  • Automatische Kilometerberechnung — Adresse eingeben, Route wird berechnet
  • Alle Fahrttypen: Homeoffice → Kunde, Geschäftsstelle → Kunde, Kettentermine
  • Tagesplan — mehrere Kunden an einem Tag als Kette erfassen
  • Heimfahrt-Erinnerung am Ende des Tages
  • Outlook-Termine direkt importieren (ICS-Datei)
  • Quartal, Monat oder freier Zeitraum für die Abrechnung
  • PDF-Export direkt druckbereit mit Unterschriftsfeld
  • Stand speichern und später weitermachen

So läuft mein Workflow jetzt

1

Profil einmalig einrichten

Homeoffice-Adresse und Geschäftsstelle eintragen, als JSON speichern. Das war es — einmal und nie wieder.

2

Nach jedem Kundentermin: Fahrt erfassen

Zieladresse eingeben, Route automatisch berechnen lassen, Zweck eintragen, speichern. Dauert 30 Sekunden.

3

Oder: Outlook-Termine importieren

ICS-Datei aus Outlook exportieren, hochladen — alle Termine des Tages werden als Kettentermine in den Tagesplan geladen. Kilometer werden automatisch berechnet.

4

Quartalsabrechnung: PDF exportieren

Zeitraum wählen, Namen eingeben, PDF-Export klicken. Fertig. Das Dokument ist direkt einreichbar — mit Unterschriftsfeld und allem was gebraucht wird.

Der Realkostenrechner — Pro-Feature

Eine Frage hat mich schon länger beschäftigt: Deckt die 0,30 €/km Pauschale eigentlich meine echten Fahrzeugkosten?

Wenn man ehrlich rechnet — Kraftstoff, Abschreibung, Versicherung, Steuer, Wartung und Reifen — kommt man je nach Fahrzeug und Jahreskilometerleistung auf sehr unterschiedliche Ergebnisse. Manchmal liegt man gut, manchmal zahlt man drauf ohne es zu merken.

Dafür habe ich den Realkostenrechner als Pro-Feature eingebaut. Du trägst einmal dein Fahrzeugprofil ein — Antrieb, Verbrauch, Finanzierungsart, Versicherung, Wartungskosten — und siehst sofort wie viel dich jeder Kilometer tatsächlich kostet. Und was die Differenz zur Pauschale auf ein Jahr hochgerechnet bedeutet.

Wer 18.000 km pro Jahr geschäftlich fährt und 5 Cent unter der Pauschale liegt, trägt 900 € im Jahr selbst.

Das ist kein akademisches Rechenspiel — das ist bares Geld das man kennen sollte.

Für wen ist das Tool?

Lupus Fahrtkosten ist für alle die regelmäßig Kilometer abrechnen — Außendienstler, Berater, Handwerker, Freiberufler. Besonders praktisch ist es wenn das eigene Firmen-IT-System keine eigene Software erlaubt: das Tool läuft komplett im Browser, braucht keine Installation und hinterlässt keine Spuren auf dem Firmensystem.

Es ist außerdem komplett DSGVO-konform: keine Kundendaten werden gespeichert, alles bleibt im Browser, kein Server erhält irgendwelche Daten.

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Die Basis-Version ist kostenlos — ohne Registrierung, ohne Zeitlimit.

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